Wer war Johann Jakob Rambach?

Johann Jakob Rambach, 1693 geboren, war zunächst Professor der Theologie und Nachfolger von August Hermann Francke in Halle. Im Jahr 1731 folgte er einem Ruf an die Gießener Universität als Professor primarius und Superintendent.

Mit Rambach erlebte der Pietismus eine Blütezeit an der Gießener Universität. Er war einer der bedeutendsten Theologen seiner Zeit. Über 100 Schriften und Bücher sind aus seiner Feder erschienen. Seine Hermeneutik, in der er das Schriftverständnis des Pietismus begründet, blieb weit über sein Jahrhundert hinaus unübertroffen. Für Pfarrer im Amt veröffentlichte er homiletische Betrachtungen und katechetische Anweisungen; für die Gebildeten aller Stände schuf er eine wissenschaftliche Zeitschrift. Seine Schriften zur Verbesserung des Kirchen- und Schulwesens wurden in mehrere Sprachen übersetzt. Er trat auch als Lieder- und Kantatendichter hervor. Seit 1732 war er auch Leiter des "Pädagogiums" in Gießen. Seine Hauptaufgabe in diesem Amt bestand darin, Mängel im Schulwesen aufzuspüren und Verbesserungsvorschläge zu formulieren. Er wurde dadurch zu einem der wichtigsten Reformer des Schulwesens in Oberhessen.

J. Rambach
J. Rambach

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Hier ist das Semesterprogramm für das Sommersemester 2010, mit interessanten Vorträgen über die Zukunft der Schule, C.S. Lewis und die Chroniken von Narnia sowie über Gewalt bei Jugendlichen

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Über die Konventabende im Wintersemester 2010/2011 informiert das Semesterprogramm, das Anfang Oktober erscheint.